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Baustellenspielplatz

Freitag, 14. August 2009 10:58

Der Verein IG brachland aus Bern unterstützt Kommunen bei der Entwicklung von Nutzungsideen für vergessene Orte, Zwischenbereiche oder Räume, die darauf warten überbaut zu werden. Aktuell wird in Arbon das innenstadtnahe Areal Saurer WerkZwei für die Bevölkerung zugänglich gemacht. Bis auf dem 200.000 qm grossen Areal jedoch ein neues Stadtquartier entsteht, werden noch einige Jahre ins Land gehen. In dieser Zeit soll das Gelände der Bevölkerung zur Verfügung stehen.

Mit dem Projekt “brachland Baustellenspielplatz” hat die IG brachland bereits in den Jahren 2007/08 vier Baustellenspielplätze in Bern initiiert. Daraus ist ein Leitfaden Baustellenspielplätze hervorgegangen, der wichtige Informationen für Kommunen, Bauherren und Einwohnern bei der Umsetzung eines solchen Projektes bereithält.

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Metropolitanregion Basel jetzt als Comic

Montag, 18. Mai 2009 16:02

Wie lebt, arbeitet und erholt es sich in Basel? Diesen Fragen geht das ETH Studio Basel nach. Die Ergebnisse ihrer Studien erreichen meist nur ausgewählte und interessierte Kreise. Dem versucht das ETH Studio Basel nun in origineller und kreativer Weise entgegenzutreten. Das städtebauliche Institut hat die Ergebnisse einer Serie von Untersuchungen und Projektarbeiten ansprechend aufbereitet und in Form eines Comics herausgegeben.

Die beiden Darsteller Patricia und Michel erzählen in acht Kapiteln vom Leben in Basel. Dabei beschreiben sie nicht nur die Gegenwart, sondern skizzieren auch Visionen auf, wie ganz neue Orte in der Region entstehen könnten.

Der Comic erscheint den Herausgebern als ideales Medium, “da es auf eine spielerische Art und Weise erlaubt erzählerische Inhalte mit Fakten  und Hintergrundinformationen zu kombinieren, sowie fachlich und sachlich präzise und erschöpfend zu sein und gleichzeitig eine Lust an einem Thema erzeugen kann, welches sonst aufgrund seiner augenscheinlichen Abstraktion in der breiten Öffentlichkeit nur wenig Wahrnehmung findet.

Der MetroBasel-Comic liegt seit Mai in den regionalen Kiosken und Buchläden aus und ist international in Kunst- und Architekturbuchläden erhältlich.

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Quartiersmanager gesucht

Montag, 11. Mai 2009 9:02

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung geht in der Internetplattform “In Zukunft leben” der Frage nach: Wie wird unser Leben in Zukunft aussehen? Die übersichtlich und attraktiv gestaltet Seite behandelt die Themen Mobilität, Verkehr, Gebäudesanierung, Städte, Regionen und Technologien.

Planungen für die Zukunft unserer Städte müssen Anforderungen an wohnen, arbeiten, sich versorgen, sich fortbewegen, sich bilden und sich erholen erfüllen. Dabei spielen auch das kulturelle Zusammenleben und der demographische Wandel eine entscheidende Rolle.

Auf der Internetplattform kann sich jeder einmal als Quartiersmanager versuchen, dem 100.000 Taler zur Verfügung stehen. Leider ist die Animation nur sehr einfach gestaltet und hält ausschießlich visuelle Informationen über die vorgenommenen Veränderungen bereit.

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Spannende Spandauer Vorstadt

Dienstag, 3. März 2009 14:51

Endlich mal wieder in Berlin - ein ganzer Tag, um mich durch die Strassen treiben zu lassen und die Lebendigkeit dieser Stadt zu genießen. Zwei Dinge beeindrucken mich an diesem Tag besonders:

Die mittlerweile weit bekannten Hackeschen Höfe - ein über alle Maßen gelungenes Sanierungsprojekt eines städtischen Wohnquartiers mit einer Reihe von Hinterhöfen. Eine Vielzahl von kleinen Läden und Manufakturen füllen das Quartier mit Geschäftigkeit aus und ziehen zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die kleinen Gewerbehöfe. Hier gibt es ausgefallene Regenbekleidung, Perlen für die Schmuckgestaltung, alte Spielwaren und vieles mehr. Nicht zu vergessen das Variete “Chamäleon”, das Arthous-Filmtheater und gastronomische Betriebe, die das Viertel auch in den Abendstunden zu einem attraktiven Anziehungspunkt machen.

Das zweite eindrückliche Erlebnis begegnet mir dann eher zufällig in der Oranienburger Straße. Zwischen den top sanierten Gebäuden mit netten Cafes und Bars erhebt sich plötzlich ein mächtiger baufälliger Komplex. Ein goßes Tor läd mich dazu ein, ein Blick in den Hinterhof zu werfen. Der Hinterhof entpuppt sich allerding als rießige städtische Brachfläche auf der ein Sammelsurium an Kunstgegenständen lagert. In einem Zelt gibt es eine Ausstellung von Eisenskulpturen, die durch eigentümliche musische Klänge untermalt wird. Ich bin total fasziniert. Dies passt so gar nicht in diese Gegend und ist gerade deswegen so spannend. Erst über das Internet erfahre ich, dass es sich um das Kunsthaus Tacheles handelt, das sich Dank des Engagements der Künstlerinitiative Tacheles inmitten der vornehmen Vorstadt Spandau gegen die Wiederstände der Stadtentwicklung halten konnte. Solche Areale machen ein Stadtviertel erst lebendig und lohnenswert es zu erkunden - hoffentlich ist das auch den Damen und Herren Stadtentwickler bewusst.

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