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Zahlreiche Studien zu Kreativwirtschaft

Montag, 16. Februar 2009 9:05

Immer mehr Städte geben Studien in Auftrag, die ihr kreatives Potenzial untersuchen bzw. die der Frage nachgehen, welche Standortfaktoren die Kultur- und Kreativwirtschaft bevorzugen. 2004 führten Mundelius und Hertzsch vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und die IHK Berlin & Brandenburg 30 Experteninterviews und 50 Befragungen von Unternehmen der Musikbranche in Berlin durch. Folgende von dieser Branche bevorzugten Standortfaktoren kristalisierten sich dabei heraus:

  • Image der Stadt
  • Hoher Anteil und Zuzug von jungen und innovationsfreudigen Kreativen
  • Vorhandensein einer Szene und Subkultur
  • Vorhandensein einer funktionierenden Clublandschaft bzw. eines entspechenden kulturellen Milieus
  • Möglichkeit der politischen Einflussnahme bzw. Nähe zu nationalen Branchenverbänden und Interessenvertretungen

Hier eine Kurzdarstellung der Studie im Wochenbericht des DIW “Berlin - da steckt Musike drin

Weitere Studien zu diesem Thema:

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“Most Wanted: Kulturwirtschaft”

Donnerstag, 12. Februar 2009 10:14

Im Zunft[blog] wurde vorgestern auf einen Artikel von Klaus Kofler und Oliver Selaff in der aktuellen Medianet mit dem Titel “Most wanted: Kulturwirtschaft” hingewiesen. Genau wie in dem am 02. Februar 09 bei zukunftsquartier.net veröffentlichten Artikel “Jede Region will eins haben - ein kreatives Milieu” geht es um die Frage nach den Standortfaktoren, die für Kreative attraktiv sind. “Die Identität und Attraktivität von Städten und Regionen und die in diesem Zuge angebotenen Möglichkeiten und Chancen werden die zukünftigen Erfolgsfaktoren darstellen.

Der Artikelt streicht schön heraus, auf was es den Kreativen wirklich ankommt: neben dem Zusammenspiel aus Nachhaltigkeit, Innovation, Transparenz und Wissen spielt besonders das soziale Umfeld eine bedeutende Rolle.

Der Wirtschafts- und Sozialgeograph Peter Meusburger betont immer wieder, dass nur dort wo Raum für provokatives Denken, dass sich bis an die Grenze des Erlaubten vorwagt, gegeben ist, sich Kreativität entfalten kann (siehe auch Artikel vom 24.09.2008). Auch die beiden Autoren Klaus Kofler und Oliver Selaff haben diesen Aspekt als bedeutend für die Entstehung von Kreativität erkannt: “Was unser Umfeld zulässte oder nicht, wird eines der wesentlichen Beurteilungskriterien der kreativen Klasse sein.

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Querdenker: Kunst als Dienstleistung

Montag, 9. Februar 2009 10:08

Malerei gilt oft als brotlose Kunst, nicht so für Nina K. Matthies. Denn sie hat ihre Leidenschaft mit einer pfiffigen Geschäftsidee verknüpft: Firmenkunst! Das bedeutet die Umsetzung der Farben und Logos von Unternehmen in großformatige Wandmalereien. Die plakativen farbenfrohen Gemälde finden sich häufig auch in den Weihnachtskarten, Kalender und Broschüren der Unternehmen wieder, frei nach dem Motto: Firmenkunst als Werbepräsent!

Zu den Auftraggebern von Nina K. Matthies zählen auch Kommunen, die sich für das Stadtmarketing aussagekräftige und farbige Bilder wünschen. Die Künstlerin sieht ihre Arbeit im Dreieck zwischen Wirtschaft - Stadtgestaltung - Kunst. Langweilige und graue Wandflächen im Stadtbild, wie in Bahnunterführungen, Tiefgaragen etc. gestaltet Nina K. Matthies gerne mit der Bevölkerung gemeinsam. Die Firmenlogos der ortsansässigen Sponsoren finden sich dann in den großformatigen Werke wieder.

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Kulturcheck: Berlin versus London

Mittwoch, 3. Dezember 2008 9:08

Befindet sich East London bald in Berlin? Dieser Frage geht der Guardian-Journalist Mark Espiner zur Zeit in Berlin nach. Der Londoner macht sich Sorgen, weil Londoners Künstler und Kreative in Scharen nach Berlin aufbrechen. Was macht den Reiz dieser Stadt aus? Was hat Berlin, was London fehlt?

Zwei Wochen streunt Mark Espiner durch Berlin, um dies herauszufinden. Er besucht Kulturveranstaltungen, Konzerte, Fleischerläden und sucht das Gespräch mit den Künstlern. Was er so alles auf seinem Streifzug durch Berlin erlebt, kann im Tagesspiegel nachgelesen werden.

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