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…befreit arbeiten

Mittwoch, 10. Juni 2009 15:39

Raum mit Inhalt füllen, dass ist die Intension des Projektes “citizen space …befreit arbeiten”. In dem historischen Gebäude der ehemaligen Seifensiederei Steinfels im Züricher Westen können Räume tage-, wochen- oder monatsweise angemietet werden. Dass die Räume zur Zeit ausgebucht sind, zeigt wie hoch die Nachfrage nach flexiblen Arbeitsformen geworden ist. Menschen finden sich für ein Projekt zusammen und benötigen Raum, um gemeinsam an ihren Ideen zu arbeiten.  Anschließend löst sich die Arbeitsgruppe wieder auf bzw. findet sich in anderer Zusammensetzung und in anderen Räumlichkeiten für neue Projekte zusammen. Die Flexibilisierung der Arbeitswelt wird in Zukunft noch mehr solcher Raumkonzepte benötigen. Diese müssen auch in der Lage sein verschiedene Bedürfnisse miteinander in Einklang zu bringen.

Für citizen space heißt das: “In charaktervollen Räumen des Industriezeitalters arbeiten, via W-Lan weltweit kommunizieren, am Nebentisch Ideen diskutieren. Und das heisst auch: Die Durchblutung beim Tischfussball anregen, sich mit Kaffee stimulieren oder nach der Arbeit ein Turbinerbräu ab Hahnen geniessen.

In diesem Blog wurde bereits über das Hallenprojekt in Berlin berichtet (siehe Artikel vom 06.10.08). Eine Gruppe Kreativer war auf der Suche nach genau solchen Räumlichkeiten, wie sie das citizen space bereithält. Aus dem Hallenprojekt ist mittlerweile ein Coworking-Netzwerk für Digitalarbeiter und Orte geworden.

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kreativ, unkonventionell, jung sucht Kollegen

Montag, 6. Oktober 2008 16:30

Schien mit der immer weiter zunehmenden digitalen Vernetzung der Menschen aus allen Teilen der Welt das 1964 von dem Soziologen Marshall McLuhan formulierte “globale Dorf” Wirklichkeit zu werden, so hat sich die kreative Elite heute noch immer nicht auf dem Lande niedergelassen. Die “digitale Boheme” sucht gerade nicht die Einsamkeit auf dem Lande (wie es ja viele darstellende Künstler im 19. und 20. Jahrhundert getan haben), obwohl sie anscheinend nur Laptop und Internet zum Glücklichsein brauchen.

Oder brauchen sie doch mehr? Selbst die kleine berliner Stadtwohnung, wo ringsherum das Leben tobt, scheint nicht die optimalen Arbeitsbedingungen für die Kreativen zu bieten. Nicht umsonst sind sie auf der Suche nach Gleichgesinnten, mit denen sie Räume, Ateliers und vor allem Ideen teilen können. Das 2007 ins Leben gerufene “Hallenprojekt” zeigt es ganz deutlich: Die eigene Wohnung ist zu eng, im Star-Bucks um die Ecke herrscht zuviel Trubel. Sie suchen Raum, in dem sie arbeiten können. Aber bitte kein Großraumbüro, eine “Halle” soll es sein. Denn dort können die Gedanken frei fließen!

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Was machst Du eigentlich?

Sonntag, 28. September 2008 18:14

Diese Frage müssen sich wohl all diejenigen immer wieder stellen lassen, die ihr Leben jenseits des sicheren Arbeitsplatzes meistern müssen oder wollen. Sie sitzen nicht selten an Projekten, die vielleicht nie Aussicht auf Erfolg haben, die sie aber dennoch nicht loslassen. Und dennoch braucht unsere Welt diese Menschen mit ihren kuriosen Projekten.

Mit dem wunderbaren Buch “Wir nennen es Arbeit. Die digitale Boheme oder Intelligentes Leben jenseits der Festanstellung” geben Holm Friebe und Sascha Lobo endlich all denjenigen eine Stimme, “die selbst zu sehr damit beschäftigt sind, ihr Leben und ihre Arbeit auf die Reihe zu bekommen, als dass sie ihren Eltern und dem Staat erklären könnten, was sie da gerade eigentlich tun. Sie nennen es Arbeit“.

Weblog “Wir nennen es Arbeit”

Thema: Querdenker | Kommentare (0) | Autor: admin