Szeneviertel Neukölln
Montag, 29. September 2008 17:24
Neukölln, ein Stadtteil von Berlin, der bisher eher durch Negativschlagzeilen - wie dem der Rütli-Schule - auf sich aufmerksam gemacht hat, vollzieht bei näherer Betrachtung eine interessante Entwicklung.
Die Ausgangsbedingungen: die prekäre soziale Situation eines großteils der Bewohner, das Zusammentreffen von Menschen aus vielen Ethnien und Kulturen, der wirtschaftliche Strukturwandel und der Verfall der Bausubstanz. Doch junge kreative Köpfe finden hier anscheinend genau dass, was sie brauchen: günstige Räume, kulturelle Vielfalt und somit genügend Gestaltungsspielraum für das Ausleben ihrer Ideen.
Die Kiezkneipe B-Lage bringt die Aufbruchstimmung auf ihrer Internetseite sehr passend auf den Punkt: “am Arsch der Welt”, wo kein Schwein hinkommt, abends tote Hose, keine A-Lage eben. Also dann: Willkommen in der B-Lage!
Es entstehen Cafes, Clubs, Werkstätten, Gallerien und Ateliers. Die Bewohner fühlen sich plötzlich ihrem Quartier verbunden. Neuköllns Image wandelt sich zum Positiven. Hier tut sich was, weil Menschen was bewegen!
Thema: Szeneviertel | Kommentare (2) | Autor: admin
