Dienstag, 21. Juli 2009 17:28
“Suboptimale Nutzung lieben lernen” so lautet der Titel einer vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung in Auftrag gegebenen Studie. Immer mehr Kommunen stehen vor der Herausforderung leerstehende Gebäudekomplexe und Brachflächen in die Stadtentwicklung zu integrieren. Zwischennutzungen oder auch Nischennutzungen werden oft argwöhnisch beäugt, als Parellelwirtschaften, kleine Biotope oder einfach Spielwiesen. Sie können aber bei gewisser kommunler Förderung und Unterstützung auch großes Potenzial bergen, denn die Nischennutzer “sind oft Macher-Typen mit einem persönlichen Ziel vor Augen, wie zum Beispiel der Selbständigkeit. Um ihr Ziel zu erreichen, bringen sie viel persönliches Engagement in den Prozess ein, da sie Wege gehen wollen, die nicht alltäglich sind.”
Die Studie stellt Beispiele für Zwischennutzungen vor, veranschaulicht die Interessen der Nutzer und die Vor- und Nachteile, die sich für Eigentümer und die Kommune ergeben, geht auf den Planungsprozess hin zu einer Integration der Nischennutzung ein und gibt einen Überblick über die rechlichen Aspekte.